Auslandssemester 2020

Vorbereitungsphase

Hallo, liebe Leserin, lieber Leser!

Dieser Artikel handelt von den Vorbereitungen für meinen Auslandsaufenthalt und einigen Entscheidungen, die ich getroffen habe.

Die Vorbereitung für das Auslandssemester begann bereits Anfang letzten Jahres mit den Bewerbungen (Februar/ März 2019). Eins soll dabei gesagt sein: es ist ein großer bürokratischer Aufwand bis hierhin gewesen! Allerdings wird jeder Student der Hochschule Emden/Leer, der ins Ausland gehen möchte, bei jedem notwendigen Schritt vom International Office betreut, sodass nichts schief gehen kann.

Hier einmal ein kleiner Einblick: Zuerst musste ich mich hochschulintern bewerben und diverse Dokumente ausfüllen. In diesem Zeitraum hatte ich bereits drei Länder und Universitäten ausgewählt (wer den Beitrag „Über mich & diesen Blog“ noch nicht gelesen hat, sollte das spätestens jetzt tun). Hierfür musste ich bereits Kurse für mein Auslandssemester auswählen und diese prüfen lassen. Erst ein paar Monate später fanden dann die Bewerbungen an den ausländischen Universitäten statt. Dazwischen lagen allerdings auch diverse Gespräche im International Office und jede Menge Dokumente, die ausgefüllt werden mussten. Nachdem ich im Juli letzten Jahres die „inoffizielle“ Zusage für mein Studium in Pécs bekam, musste ich mich im Oktober noch einmal offiziell bewerben und der Universität meine gewählten Kurse vorlegen. Diese wurden dort auch geprüft und ich bekam die Rückmeldung, dass einige von meinen gewählten Kursen nicht angeboten werden würden. Das bedeutet, dass ich neue Kurse raussuchen musste, diese zum x-ten Mal in Emden geprüft wurden und noch einmal in Pécs, sodass mein Kursplan jetzt hoffentlich endgültig feststeht.

Neben den Dokumenten, die ich für Emden und Pécs ausfüllen musste, kam noch organisatorisches wie die Wohnungssuche, die Hinreise, Auslandskrankenversicherung und vieles mehr hinzu. Nach langem hin und her Überlegen habe ich mich dazu entschieden in eines der Studentenwohnheime in Pécs zu ziehen. In dem Wohnheim Szántó, in welches ich ziehen werde, werden alle ausländischen Studenten untergebracht werden. Außerdem ist es leichter Anschluss zu finden und Kontakte zu knüpfen, wenn viele Menschen um einen rum sind. Es wird so sein, dass ich entweder in Gebäude „A“ oder D“ unterkomme. In Gebäude „A“ teilen sich jeweils zwei Studenten einen Wohnblock, d.h. ein Schlafzimmer und eine Kochnische. Badezimmer und Aufenthaltsräume werden von allen Personen geteilt, die in dem Gebäude untergebracht sind. Das andere Gebäude ist in jeweils 15 identische Wohnblöcke unterteilt. Diese werden von je vier Personen bewohnt und sie bestehen aus je zwei Schlafzimmern, einem Bad, einem Wohnzimmer und einer Kochnische. Wo ich untergebracht werde, erfahre ich allerdings erst beim Einzug.

Am 29.01 um 10 Uhr findet der sogenannte „Orientation Day“ in Pécs statt. Dort werden wichtige Informationen und Hinweise mitgeteilt und alle ausländischen Studenten lernen sich schon einmal kennen. Das bedeutet für mich, dass ich mich mit dem Auto am 26/27.01 auf dem Weg nach Ungarn machen werde. In dem Wohnheim ist es so, dass wenn man am Ende des Monats z.B. Januar einzieht, man auch für den kompletten Monat Januar zahlen muss. Aus diesem Grund werde ich erst Anfang Februar dort einziehen und solange bei meiner Oma unterkommen, die knapp 1,5 Stunden Autofahrt von Pécs entfernt wohnt. Am 03.02. ist dann offizieller Semesterbeginn.

Ein paar Kleinigkeiten stehen noch aus. Ansonsten muss ich so langsam beginnen mir zu überlegen, was ich einpacken muss. Da ich von Winter bis Sommer da bin, ist das gar nicht so einfach (die Winter in Ungarn können teilweise sehr kalt sein und die Sommer sind im Gegensatz dazu sehr heiß).

Den nächsten Blogeintrag gibt es dann, wenn ich in Ungarn bin.

Bis dahin!

Eure, Patrizia

3 Kommentare

  • Elke Bontjer-Dobertin

    Liebe Patrizia
    Das ist ja mächtig spannend, was du da zu lesen gibst. Ich warte auf nächste Eintragungen. Ganz dolle wünsche ich dir, dass alles so verläuft, wie du dir das vorstellst. Mir gefällt sehr, dass du dir Ungarn ausgesucht hast. Alles andere hätte auch irgendwie nicht so gut gepasst.
    Ich bin stolz auf dich!
    Knuddelgrüßjen von deiner OmaElke

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